Dekubitusprophylaxe und Therapie (Fach) / Dekibitalulzera (Lektion)
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Dekubitus-Druckgeschwür. Es handelt sich um einen lokal begrenzten Gewebedefekt infolge länger anhaltender Druckeinwirkung und/oder Scherkräften mit unterschiedlicher Ausprägung,von der Ischämie bis zur Nekrose und zum offenen Gechwür .
Diese Lektion wurde von UteSkubgich erstellt.
- Gewebeazidose Übersäuerung des (Binde)Gewebes
- Hemiparese Halbseitenlähmung durch z.B Apoplex
- Ischämie Als Ischämie bezeichnet man die pathologisch verminderte oder aufgehobene Durchblutung eines Gewebes infolge mangelnder arterieller Zufuhr von Blut.
- Eine Prophlaxe umfasst. das Erkennen und Einschätzen der gesundheitlichen Risiken. die Wahl der geeigneten Interventionen. die Information,Beratung,Anleitung und Begleitung der Betroffenen und ihre Angehörigen. die Durchführung der Interventionen. die Evaluation der Interventionen und Maßnahmen. die Dokumentation der Interventionen und Ergebnisse des Prozesses.
- Entstehung / Ursachen Druck:Auflagedruck als kompremierte Kräfte oder Scherkräfte Druckdauer:(Zeit) und Druckstärke (Intensität) Gebetoleranz für Druck und Sauertoff (Druckempfindlichkeit)
- Druck phsiologischer Wert der ateriellen Kapillargefäße beträgt durchschnittlich 47 mmHg übersteigt der Auflagedruck den Druck in den Kapillaren,reagiert der Körper mit einer Erhöhung des Kapillardrucks dies geht aber nur maximal bis der Wert des diastolischen Blutdrucks erreicht ist, dann versagt der Kompensationsmechanismus > die Kapillaren werden durch die Druckerweiterung komprimiert eine vollständige Komprimirung führt zur Minderdurchblutung der betroffenen Areale Folge:die Gewebeversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie die Entsorgung von Kohlenstoffdioxid und Stoffwechselendprodukten werden unterbrochen.
- Komprimierende Kräfte wirken senkrecht auf das Gewebe ein der Druck wird von außen:z.B durch Matratze,Falten,Bettlaken,aufgepolsterte lagerungsschienen,Krümel im Bett,Schuhe,aber auch Katheter und Sonden,wenn sie auf der Haut Druck ausüben. oder innen:z.B durch Knochen,die ohne Muskel-und Fettpolster direkt unter der Haut liegen ausgeübt
- Scherkräfte wirken parallel zum Gewebe beim Sitzen oder Herabrutschen des Menschen im Bett streben das Sklett und die tiefen Muskelschichten gemäß der Schwerkraft nach unten,während die Haut und die oberen Anteile der Muskeln in der urprünglichen Position verbleiben die verschiebung zwischen den beiden gewebeschichten führen zu einer Dehnung oder gar dem Zerreißen der Blutgefäße im subkutanen Gewebe ,wodurch die Haut nicht mehr ausreichend durchblutet wird.
