Leichtathletik (Fach) / Sprint (Lektion)
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Sprinttechnik
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- Wie lässt sich die Geschwindigkeit eines Sprinters errechnen? Was ist zu beachten beim Verhältnis der beiden Größen? Geschwindigkeit = Schrittlänge x Schrittfrequenz Zu beachten ist das optimale Verhältnis von Schrittlänge und Schrittfrequenz, da beide voneinander abhängen und sich gegenseitig negativ beeinflussen. Die Schrittfrequenz nimmt bei einer Vergrößerung der Schrittlänge z.B. ab.
- Der Sprintlauf lässt sich in einen Start- und in einen Laufabschnitt einteilen. In welche Phasen unterteilen sich diese beiden Abschnitte? Der Startabschnitt beginnt mit der "Fertig-Position" und endet mit dem Lösen des vorderen Fußes vom Block. Der Laufabschnitt gliedert sich anhand der Laufgeschwindigkeit in 3 verschiedene Phasen. Beschleunigungsabschnitt Maximalgeschwindigkeitsabschnitt Abschnitt der nachlassenden Geschwindigkeit
- Welche 3 Möglichkeiten stehen dem Sprinter aus mechanischer Sicht zur Verfügung, um seine Geschwindigkeit zu erhöhen. Möglich nur während des Bodenkontakts. Ziehen: Er setzt den Fuß vor den Körper und zieht den Körper über den Stützfuß Drücken: Er drückt sich vom Stützfuß nach vorne ab Einsatz der Schwungelemente: Er bewegt sein Schwungbein und seinen Schwungarm in Laufrichtung und fixiert diese am Umkehrpunkt (Schwungphase)
- Nennen und erläutern sie die Technikmerkmale im Startabschnitt 90° Winkel im vorderen Bein, weil hier der optimale Arbeitswinkel der Beinstreckenden Muskulatur liegt Schulterachse vor den Händen, damit der Körperschwerpunkt etwas nach vorne gelagert wird Fersen herunterdrücken, um eine Vorspannung der beinstreckenden Muskulatur zu erzielen Kopf schaut nach unten, um ein flaches loslaufen zu gewährleisten Schnellkräftiges und flaches Abdrücken mit vollständiger Streckung des vorderen Beins Schwungbein und Schwungarmeinsatz: beim durchstrecken des vorderen Beins wird das hintere Bein mit spritzem Kniewinkel <90° nach vorne bis in die waagerechte gezogen.
- Erläutern Sie die Technikmerkmale im ersten Beschleunigungsabschnitt Übergang vom drückenden zum ziehenden Laufen: drückende Sprinttechnik (Knie-,hüftstreckende Muskulatur) im ersten Teil und ziehende (ischicurale Muskulatur) im zweiten Teil. Oberkörpervorlage beibehalten Vollständige Streckung des Stützbeins in Fuß, Knie und Hüftgelenk: Das Stützbein wird bei den ersten Schritten hinter der senkrechten Projektion des Körperschwerpunkts aufgesetzt. Dadurch kann der Körper optimal beschleunigt werden. Spitzwinkliger Einsatz des Schwungbeins: Nachdem das Bein den Boden verlassen hat, wird es sofort aktiv mit spitzem Knie nach vorne oben gezogen. Die Arme schwingen aktiv gegengleich mit Steigende Schrittfrequenz und Schrittlänge
- Erläutern Sie die Technikmerkmale im zweiten Beschleunigungsabschnitt Weiter ansteigende Schrittfrequenz und Schrittlänge bis sie zum Ende der Phase den Höhepunkt erreichen. Diese beiden Größen bis ins Ziel maximal ausprägen. Langsames Aufrichten des Oberkörpers, Übergang von der drückenden in die ziehende Sprinttechnik
- Erläutern sie die Technikmerkmale des Abschnitts "maximale Geschwindigkeit" Aufrechte Körperhaltung Greifen in der vorderen Schwungphase: Kniehub, Unterschenkel pendelt nach vorne Aktiver, schlagender Fußaufsatz Aktives peitschenartiges Durchziehen des Stützbeins unter den Körper Kurze Bodenkontaktzeit Optimale Beckenposition Relativ großräumige Armarbeit Keine Betonung der Beinstreckung Entspanntes Laufen
- Welche Startblockeinstellung sind empfehlenswert? Die mittlere Startblockeinstellung ist empfehlenswert. Blockschiene eine Fußlänge von der Startlinie entfernt vorderer Fuß zwei Fußlängen von der Startlinie entfernt hinterer Fuß drei Fußlängen von der Startlinie entfernt
