Humanethologie (Fach) / Skript (Lektion)
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Wissenschaft über stammesgeschichtliches Verhalten des Menschen
Diese Lektion wurde von Friedi erstellt.
- Proxemik– das Verhalten im Raum – Mensch hat verschiedene „Schichten“ um sich herum (Abstände), für die unterschiedlichintimen Formen der Kommunikation. – Das Bilden von Gruppen und Kreisen, das Finden der richtigen Nähe und Distanz sind ein Teilder Kommunikation von Menschen und Menschengruppen.
- Gestik – In nahezu allen Kulturen bedeutet ein Kopfschütteln „nein“.– Den Anfang dieser Bewegung lässt sich bereits beim Säugling beobachten, der auf einenaversiven Stimulus den Kopf zur Seite und somit Auge und Nase vom Reiz weg bewegt.– Im Verlauf der Stammesgeschichte kam es zu einer Ritualisierung, da das Signal eindeutigsein muss, wurde es auffälliger ausgeführt: Durch ein Vergrößern der Kopfdrehung bis überdie Mittelachse des Körpers, sowie durch Wiederholung der Bewegung.– Auf der anderen Seite steht ein Kopfnicken in den meisten Kulturen für ein „ja“. Hier bedeutetdas Senken des Kopfes sehr wahrscheinlich eine Art Demutsgeste, um sich demInteraktionspartner zu beugen.– Eine Ritualisierung erfolgte hier durch die Wiederholung und bedeutet: Ich beuge michdem, was du sagst / bin einverstanden.– Eine scheinbare Ausnahme dieser Regel bilden Griechenland und Bulgarien, sowie Teile vonIndien. Dort wird das „nein“ durch ein Hochwerfen des Kopfes ausgedrückt in Verbindung mitdem Schließen der Augen und dem Rümpfen der Nase. Diese Geste stellt jedoch eine klareAblehnung dar, ein Verschließen der beiden Zugänge sowie ein vom anderen Wegdrehen. Das„ja“ in diesen Ländern ist ein langsames Hin- und Herbewegen des Kopfes als Zeichen desAbwägens, das durch kulturelle Übereinkunft zum „ja“ wurde.
- Mimik – Trotz der sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten ist der Mensch mit der leistungsfähigstenMimik des Tierreichs ausgestattet.– Mimik ist ein ehrliches Signal (honest signal) und praktisch nicht zu fälschen. Zu sehr ist dieMimik unmittelbar mit dem limbischen System verbunden, als dass sie manipulierbar wäre.– Sechs Grundemotionen und deren mimischer Ausdruck sind als weltweit kulturübergreifendanerkannt: Freude, Trauer, Wut, Ekel, Überraschung, Angst.– Nachweis durch Untersuchung taub-blind geborener Kinder (Eibl-Eibesfeldt, 1973), welche inderselben Weise markante Gefühle signalisieren wie sehende Kinder → Mimik ist angeboren.– Entwicklung von Schemazeichnungen des Gesichts (Anatom C.H. Hjortsjö) mit genaudefinierten Veränderungen.– Er schuf das "Normalgesicht" und versah die einzelnen Muskelgruppen mit Ziffern.– Nachweis beschriebenen Nerven-Muskel-Einheiten (P. Ekman & W. Friesen, 1978) →action units.
- Beispiele für angeborene mimische Ausdrucksweise – Bei vielen Säugetieren kommt es in Furchtsituationen auch zu einem Freilegen desOberkiefers jedoch ohne Beißstellung. Dieses „Furchtgrinsen“ findet seine Entsprechungbeim Grinsen vieler Menschen in schwierigen Situationen.– Das Naserümpfen ermöglicht es, den Luftstrom zur Nase dann einzuengen, wenn einunangenehmer Geruch wahrgenommen wird. Dies geschieht reflektorisch und unwillkürlich.– Als kommunikatives Signal steht es für eine milde soziale Missbilligung und eine leichteDistanzierung, durch die eine freundliche Interaktion jedoch nicht gefährdet wird.– In der Interaktion bedeutet das Ekelgesicht ein Maximum an nonverbaler Ablehnung. EineSteigerung lässt sich allerdings noch durch ein Ausspucken vor bzw. Anspucken desGegenübers als symbolisch vollzogenen Brechakt erreichen.
- Theorie von Konrad Lorenz 1. Stammesgeschichte ist eine Abfolge von Vorbedingungen.2. Stammesgeschichte ist konservativ: Die Wahrscheinlichkeit des Verlustes eines Merkmalessinkt mit seinem stammesgeschichtlichen Alter.3. Die beiden ersten Prämissen gelten für die Anatomie des Nervensystems und seineLeistungen.4. Im Verlauf der Phylogenese haben die Vorfahren des Menschen immer komplexere Stadienvon Verhaltensleistungen durchlaufen, die teilweise mit den Aspekten und Leistungen heutenoch lebender Organismen vergleichbar sind.
- Stufen des Erkennens (die stammesgeschichte kognitiver Leistungen) – Tabelle zeigt ein vereinfachtes Schema eines Stammbaumes psychischer Leistungen, alsvermutliche stammesgeschichtliche Vorbedingungen menschlichen Verhaltens, Fühlens undDenkens.
- Ausschließlich Stammesgeschichtlich gelerntes Verhalten (1. Spalte) – Alter: ca. 800 Millionen Jahre– Angeborene Auslösemechanismen (AAM): Angeborener Filtermechanismus, der aus derUmwelt wichtige Details herausfiltert → verschiedene Reaktionen (z.B. Hinwendung zur Beute,Abwendung zur Flucht).– Appetenzverhalten: Triebverhalten, zum Auffinden Trieb-befriedigender Reizsituationen.– Endhandlung: Nahrungszufuhr, Fortpflanzung, Flucht, Angriff. (Beispiele wichtiger AAM).
- Individuelles Lernen (2. Spalte) – Alter: 550 Millionen Jahre (Einige Weichtiere, viele Gliedertiere).– Durch Erfahrung ergänzter AAM (EAAM).– Neue Leistung: Anpassungsverbesserung durch Rückmeldung während der TriebbefriedigendenHandlung, die positiv oder negativ erlebt werden kann (z.B. der guteGeschmack einer bestimmten Nahrung).
- Bedingte Reaktion und Aktion (3. Spalte) – Alter: 200 Millionen Jahre (Wirbeltiere, Fische, Amphibien, Reptilien).– Mit dem operanten Erwerben bedingter Aktionen, ist die Fähigkeit entstanden,Bewegungsmuster, die ursprünglich nur in einem Triebbereich ausgelöst werden konnten, nacheinem Lernprozeß auch in einem anderen Triebbereich zu verwenden.– Beispiel: Wenn die Kapriole (ein Abwehrverhalten von Pferden) durch Nahrung verstärkt wird,wird sie ein Teil des Appetenzverhaltens nach Nahrung.
- Neugier- und Spielverhalten (4. Spalte) – Alter: 50 Millionen Jahre (Höhere Säuger (Affen) und Vögeln).– Beim operanten Erwerben bedingter Reaktionen untersucht das Tier verschiedene Objekte,wobei es unter der Motivation eines bestimmten Triebbereiches Bewegungsmuster diesesVerhaltensbereiches verwendet.– Beim Neugier- und Spielverhalten wird eine Abfolge von Erbkoordinationen verschiedenerInstinktbereiche an einem Objekt durchprobiert.– So wechseln z.B. spielende Hunde zwischen Fliehen und Verfolgen und zwischenVerhaltensweisen des Rangkämpfens und des Beuteschlagens.– Der Wechsel erfolgt dabei viel rascher als dies im Ernstfall möglich wäre und bestimmteVerhaltensweisen werden natürlich „spielerisch“ abgeschwächt, etwa das „Totschütteln“.– Das operante Erwerben bedingter Aktionen ist eine phylogenetische Vorbedingung, beim Spielrasch zwischen verschiedenen Triebbereichen wechseln zu können.
- Stammesgeschichtliche Stufen der Tradition – Gelerntes funktioniert schnell, geht aber mit dem Tod des Individuums verloren.– Daher der Einfall der Natur: „Objektabhängige Tradition“.– Erlangt das individuelle Lernen für eine Art eine besonders große Bedeutung, wenn das erlernteWissen nicht mit dem Tod des Individuums verloren geht, sondern an die nächste Generationweitergegeben wird, spricht man von Tradition.– Ist zunächst abhängig von der Anwesenheit eines erfolgreich handelnden Vorbildes, das aneinem bestimmten Objekt manipuliert.
- Selbstexploration im Anschauungsraum (5. Spalte) Alter: 7 Millionen Jahre (bei Menschenaffen und Delphinen)
- Reflexion und Sprache (6. Spalte) Alter: 1 – 0.5 Millionen Jahre – Annahme, dass die sozialen Funktionen des Intellekts mit Selbstexploration und Handeln imAnschauungsraum Vorbedingungen der menschlichen Reflexion und der Sprache waren.– Der Mensch kann sein Wissen mittels der Sprache objektfrei weitergeben (objektunabhängigeTradition).– Sie ist eine Grundlage der menschlichen Kultur.– Mit Hilfe der Wort-Sprache kann die Wirklichkeit der realen Welt (Welt 1 nach Popper, 1974)in der subjektiven Welt (Welt 2) abgebildet werden.– Auf der Ebene der subjektiven Welt kann mit Hilfe der Sprache die Welt der Theorien (Welt 3)mit der realen Welt verglichen werden.– Wir handeln im Anschauungsraum mit „Gegenständen“ aus der Welt der Theorien, erfinden undentdecken dabei Probleme, die in der realen Welt untersucht werden können und finden neueAnwendungsmöglichkeiten.– Der Mensch ist schließlich in der Lage, auch seine eigenen Gedanken zum Objekt der Reflexionzu machen.– Die den Überlegungen zugrunde liegende Logik kann mit Hilfe der menschlichen Reflexionhinterfragt werden.
- Frühkindliche Entwicklung und Sozialisation – Bezüglich der Zusammenhänge zwischen Sexualität und quälender Gewalt, lässt sich ausontogenetischer Sicht sagen, dass die Täter immer schwer persönlichkeitsgestört sind – meistvermutlich durch beziehungsarme Kindheit. Frauen neigen jedoch nicht dazu, sexuelle Lustdurch absichtliches quälen eines Opfers und dessen nachhaltige Schädigung zu steigern.– Kinder entwickeln gegenüber den engen Bezugspersonen der ersten fünf Lebensjahre einestarke sexuelle Aversion. Deshalb ist sexuelle Anziehung zwischen Geschwistern,Kindergartenfreunden und anderen nahe stehenden extrem selten.
- Grundlegende/ultimate Zusammenhänge – Anpassungswert & Phylogenese: Es gibt innerartliche und außerartliche Anpassung.– Beispiel für außerartliche Anpassung: die Brutpflege. Manche Umweltbedingungen undökologische Nischen konnten von Arten nur dadurch genutzt werden, dass sie die Brutpflegeentwickelten und betrieben. Die Anzahl der Nachkommen ist ein Indikator für denAnpassungswert (gilt nicht für den Menschen).
- Menschliche psychosexuelle Merkmale, die im Tier-MenschÜbergangsfeld entstanden sind 1. Beiträge der Väter beim Großziehen der Kinder.2. Paarbindung (Verlieben) mit gegenseitigem Monopolisieren (Eifersucht).3. Kein offensichtliches Zeigen des Östrus (zyklusunabhängige, permanente weiblicheAttraktivität).4. „Dominanz“ des Mannes stärker „nach außen“ gerichtet als gegen Partnerin (z.B. alsBeschützen, zum Teil gegen Rivalen → Dominanzsexualität des Mannes normalerweiseabgeschwächt).5. Weitgehender Bedeutungsverlust von phallischem Imponieren als Dominanzgeste undweiblichem Schampräsentieren als Unterwerfungsgeste.6. Verstecken der Sexualität vor Artgenossen (Scham).7. Schamweisen als Geste des Spotts – kulturgeschichtliche Errungenschaften des Menschen.8. Romantische Liebesgedichte und Liebeslieder.9. Kulturelles Formalisieren einer Mann-Frau-Bindung (z.B. Heirat).10. Genitalbezogene Spottgesänge und Sprüche.
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- Phasen der Trauer-Reaktion – Trauerrituale als kulturell entstandene Strategien zur Bewältigung– Protestphase: Verstärkte Sozialkontakte, Trauernder ist Mittelpunkt der Gruppe– Resignationsphase: Vorschriften und Tabus zum Herausheben aus der Normalität– Anpassung: Vorschrift zur Aufhebung der Trauerzeit1. Phase– Die Gruppe ist wichtig – zeigen Zusammengehörigkeit z.B. ziehen alle das gleiche an –Nichtfarben sind in fast allen Kulturen zu tragen (schwarz oder weiß), gemeinsamesweinen, Klagelieder, Essen, Klageweiber usw.– Oft geht auch Aggression mit einher (Schuld am Tod) → Rachepläne– Wichtig ist, das man in der Gruppe dasselbe macht. Was man macht ist nicht wichtig.2. Phase– Die trauernde Person wird aus der Gesellschaft/Gruppe heraus genommen (z.T. muss siebestimmte Kleidung tragen, Nahrungseinschränkungen, bestimmter Haarschmuck).– Trauernde wird aus dem Alltag ausgeschlossen (Phase der Ruhe) → nicht gezwungeneinfach weiter zu machen, sondern kann in Ruhe trauern.– Der Trauernde bekommt durch solche Sitten und Rituale Halt, man weiß was man zu tunhat.– Diese Trauerphase geht bis zu einem Jahr.3. Phase– Trauer muss beendet werden. Z.T. feiern Kulturen dann ein Fest um dem Trauernden zuzeigen „du hattest deine Trauerzeit, du musst wieder zurück zu den lebenden“.
- Unsere Gesellschaft und Trauer – Bei uns gibt es solche allgemeingültigen Rituale nicht.– Trauer wird nicht so verinnerlicht (pathologische Trauer, Freud) .– Tabuisierung von Tod und Krankheit.– Trauer misslingt oft.– Kaum Hilfe für den Trauernden, es gibt keine Vorschriften/Regeln.– Keine Rücksicht im Berufsleben (1 Tag frei), danach muss man wieder funktionieren.– Gesellschaft ignoriert den Trauerprozess.
- Nesthocker altrical
- Nestflüchter (precocial)
- – Mensch physiologisch unreif, extrauterine12 Schwangerschaft (ca. 12 Monate). – Hat enorme Konsequenzen: Intensive Beziehung, Baby direkt in Kultur → „Lerntiere“– Menschliche Geburt schwierig, aber vielleicht ist das die Voraussetzung dafür, dass wirKulturwesen sind!– Gehirn ist für uns wichtig → „gehirnlastig“– Wenn wir gleiche Relation zwischen Gehirnmasse und Gewicht wie Schimpansen
- Lernen – Lernen ist nur dann zweckmäßig und freiheitserweiternd, wenn Leistungen das Repertoiredessen, was gelernt wird, einengen.– Intuitiv bewertet man im Allgemeinen nicht Fehllernen (z.B. Phobien, Zwänge), sondern nurzweckmäßiges Lernen als freiheitserweiternd.
- Kennenlernen neuer Reizsituationen – Der Lehrmeister Geschmackssinn beschränkt den „Fressfreiraum“ zweckmäßig → süß &fett bedeuten im allgemeinen, dass ein hoher Energiegehalt der Nahrung gegeben ist →Lernen wird kanalisiert.– Die Erweiterung des Freiraumes ergibt sich durch eine Öffnung des angeborenen Anteils desEAAM zusammen mit dem „hochselektiven Erkennen der optimalen Afferenz während dertriebbefriedigenden Endhandlung“.
- Gilt die „biogenetische Regel“ für die psychomotorische Entwicklung des Kindes? – Metaphäne und Interphäne während der morphologischen Embryogenese, sind begrifflicheVoraussetzungen für die Diskussion der Frage.Metaphän bezeichnet die stammesgeschichtlichen Vorbedingungen & Außenanpassungen.– Die Kiemen unserer Wirbeltiervorfahren beispielsweise, dienten der Atmung im Wasser.Interphän bezeichnet ontogenetische Induktoren, als solcher meist nur Innenanpassung.– Während der Embryogenese von Säugetieren induzieren Teile der Kiemenbögen dieBildung von Gehörknöchelchen und Strukturen des Kehlkopfes – sie haben keineAtmungsfunktion.– Aus Metaphänen wurden im Laufe der Phylogenese unter anderem formative Voraussetzungenfür die Induktionsfolgen während der Ontogenese.– Wenn ein Merkmal in der Stammesgeschichte eine Funktion als Interphän bekommen hat, wirdes auf dieser Grundlage kaum mehr verschwinden, auch wenn seine ursprüngliche Funktion(bzw. Außenanpassung) verloren gegangen ist.– Interphäne bewirken während der morphologischen Embryogenese die Rekapitulation(Wiederholung) der Phylogenese
- Menschliche psychosexuelle Merkmale, die im Tier-MenschÜbergangsfeld entstanden sind 1. Beiträge der Väter beim Großziehen der Kinder.2. Paarbindung (Verlieben) mit gegenseitigem Monopolisieren (Eifersucht).3. Kein offensichtliches Zeigen des Östrus (zyklusunabhängige, permanente weiblicheAttraktivität).4. „Dominanz“ des Mannes stärker „nach außen“ gerichtet als gegen Partnerin (z.B. alsBeschützen, zum Teil gegen Rivalen → Dominanzsexualität des Mannes normalerweiseabgeschwächt).5. Weitgehender Bedeutungsverlust von phallischem Imponieren als Dominanzgeste undweiblichem Schampräsentieren als Unterwerfungsgeste.6. Verstecken der Sexualität vor Artgenossen (Scham).7. Schamweisen als Geste des Spotts – kulturgeschichtliche Errungenschaften des Menschen.8. Romantische Liebesgedichte und Liebeslieder.9. Kulturelles Formalisieren einer Mann-Frau-Bindung (z.B. Heirat).10. Genitalbezogene Spottgesänge und Sprüche.
- Orientierung des Imponierverhaltens – Es war offensichtlich im Rahmen der Paarbindung bei vielen Arten auf Dauer nicht vonVorteil, dass sich das Imponierverhalten der Männchen zu dominant und aggressiv gegendie eigene Partnerin richtete.– Daher hat dieses Verhalten, wahrscheinlich im Zusammenwirken mit Verhalten aus demBereich der Brutpflege, eine neue Orientierung erfahren und zwar vom Weibchen weg, zurAbwehr von vermeintlichen Feinden und Rivalen.– Somit kann sich dieses Verhalten in zweierlei Form als von Vorteil erweisen. Einmal umRivalen und Feinde abzuwehren und einmal um sich dem Weibchen als Beschützeranzubieten.– Männer geben sich sicherer und stärker als sie in Wirklichkeit sind und im Kontrast dazugeben sich Frauen schutzbedürftiger und unsicherer als sie sind.– In Flirtsituationen gefällt man dem anderen Geschlecht meist besser und derAnnäherungsversuch zwischen neuen Partnern wird so erleichtert
