WK II Tu KL (Fach) / Werkstoffkunde (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 89 Karteikarten

werkstoffkunde 2 der TU KL

Diese Lektion wurde von dshingiskhan erstellt.

Lektion lernen

  • 5.2.3: Erklären sie die Werkstoffbezeichnungen EN-GJL-100 EN-GJMB-350 1: Grauguss mit lammellarer Graphitausbildung und einer Mindestzugfähigkeit von 100 MPa 2: Gusseisen nach Temper schwarz und einer Mindestzugfähigkeit von 350 MPa
  • 9.5.6.4 Worauf beruht die Teilchenverfestigung Hohe Schubspg. erforderlich um kleine Teilchen durch Versetzungen zu schneiden und große zu umgehen
  • 7.8.13.1 Was versteht man unter der Wärmebehandlung Normalisieren Vollständige oder teilweise Umkristallisation
  • 10.1.7 Welche makroskopischen Bruchverformung werden unterschieden? - verformungreicher Zähbruch - verformungsarmer Teller-Tasse Bruch -verformungsloser Sprödbruch
  • 11.2.1: Wie wird die Härte eines Werkstoffes definiert und was sagt dieser Wert aus? Widerstand eines Werkstoffes gegenüber dem Eindringen eines härteren Fremdkörpers Kein Werkstoffkennwert, jedoch wichtiger technischen Eigenschaftswert
  • 13.12.3: Was beschreibt der Schwellwert? unterhalb des Schwellwertes (delta Ks/ delta Kth) findet keine Rissausbreitung statt, vorhandene Risse bleiben bestehen
  • 14.1.4 Wie ist die Kerbschlagzähigkeit definiert? Kerbschlagarbeit (mg(h1-h2)) / gekerbter Querschnitt der Probe (Ak)     Einheit: [J/cm2]
  • 10.1.5 Ab welchem Punkt der Verfestigungskurve beginnt die Einschnürung der Probe Sobald die Zufestigkeit Rm überschritten ist   vorher: Gleichmäßige Ausdehnung über kompletten Probenlänge
  • 9.5.6.5: Worauf beruht die Orientierungsverfestigung? die Vorzugsorientierung der verschiedenen Körner sorgt für eine Behinderung der Versetzungsbewegung
  • 9.5.3: Was versteht man unter dem Begriff Steckgrenze? Spgwert der überschritten werden muss, um einen Werkstoff plastisch zu verformen
  • 15.3.5 Welche Arbeitschritte sind zur Aushärtung von Alleg. notwendig? 1: Losglühen: Temp. max Löslichkeitdes Leg. Elementes zur Erzeugung eines homogenen Mischkristalls 2: Abschrecken auf Raumtemp.: Erzeugen eines übersättigten Mischkristalls mit eingefrorenen Leerstellen 3: Auslagern bei Raumtemp (Kaltaushärtung), bei erhöhter Temp (Warmaushärtung)
  • 15.4.3 Welche Besonderheit ergibt sich bei der Bezeichnung von Vorleg. nach DIN EN 1780-1 bei Vorleg muss die erste Ziffe eine 9 sein , die nächsten beiden ist die OZ des Hauptlegierungselementes, die beiden letzten sind chronologische Zahlen z.B.:Kupfer OZ: 29 EN AM-92900
  • 13.12.2 Was beschriebt die Paris-Gleichung Beschreibt den Bereich mittlerer Rissausbreitungsgeschwindigkeit (Bereich B)
  • 9.5.6.3 Worauf beruht die Mischkristallverfestigung? Im Kristall gelöste Fremdatome hemmen die Versetzungsbewegung
  • 6.3.2.1 Was sind die Voraussetzungen für eine Kristallerhohlung -hinreichend hohe Temp. -fehlerbehafteter Kristall
  • 6.3.2.2 Was sind die Voraussetzung für eine Rekristallisation -höhere Temp. -plastisch verformtes Gitter -Kornneubildung beginnt erst nach Inkubationszeit
  • 12.1.1 Chrakterisieren sie die Bereiche der Kriechkurve I: Primärer Kriechbereich: Kreichgeschw. nimmt mit der Zeit ab II: Sekundärer Kriechbereich: Kreichgeschw. bleicht konstant III: tertiärer Kriechbereich: Kriechgeschw. steigt überproportional an   Schließt mit dem Probenbruch ab
  • 12.3.1 Welche Einflussgrößen auf die Kriechkurv gibt es Korngröße: je höher desto kriechfester Legierungszusätze: durch Bildung von Ausscheidungen wird der Kriechzustand erhöht Dispersionsverfestigung: behindert die Versetzungs- und Diffussionskriechen
  • 9.5.5 Was sind Verfestigungsmechanismen und worauf beruhen sie sie bieten die Möglichkeit den Werkstoffwiderstand zu erhöhen
  • 11.2.2 Was ist das Grundprinzip der Härteprüfung Belasten, Eindrücken, Abheben, Vermessen des Eindrucks
  • 6.3.1.1 Was versteht man unter Kristallerhohlung -Thermisch aktivierter Prozess -submikroskopische Veränderung der Anordnung von Gitterstörungen
  • 6.3.1.2 Was versteht man unter Rekristallisation -thermisch aktivierter Prozess -bei plastisch verformten Werkstoffen zur Bildung und Wachtum neuer Körner
  • 14.3.1 Beschreiben sie qualitativ den Einfluss von Kohlenstoffgehalt, Korngröße und Legierungselementen auf die Übergangstemp. von ferritisch-perlitischen Stählen Kohlenstoffgehalt: je höher der Kohlenstoffgehalt, desto niedriger sind die Kerbschlagzähigkeiten der Hochlage, desto höher ist aber die Tü Korngröße: Mit steigender Korngröße werden die aK-Kurverzu höheren Temp. verschoben, die Übergangstemp. steigt Legieerungselemente: Mn,Nb verschieben die Kurven zu tieferen Temp. (duktiler) P,Si verschieben die Kurve zu höheren Temp. (versprödet)
  • 15.3.3 Wie wird nach DIN EN 573-1 unlegiertes Al bezeichnet unlegierte Al gehört zu der Serie 1000, die letzten beiden Ziffern ist die Nachkommastelle des Al-Mindestanteils Al mit einer Reinheit von mind. 99,70 Ma-% EN-AW-1070
  • 15.4.1 Was verstehen sie unter Dem Begriff Al-Gusslegierungen Zur Herstellung von Al Formgussteilen
  • 9.5.6.6 Worauf beruht die Faserverfestigung Ermöglicht die zusätzliche Aufnahme von Kräften über Fasern
  • 7.8.1 Was passiert bei einer langsamen Abkühlung einer Eisenbasisleg. aus dem y-Gebiet Umwandlung von y ->a +Fe3C (Perlitreaktion)
  • 5.1.1 Nennen sie 5 wichtige Legierungselemente Aluminium, Kupfer, Nickel, Titan, Magnesium
  • 15.1.3 Was ist eine Al Gusslegierung? Weches ist das wichtigste Legierungselement? Erzeugen von Formgussteilen Silizium
  • 15.2.2 Welchen Einfluss hat die Temp. auf die Streckgrenze Res und die Verfestigung von unlegiertem Al geringen Einfluss auf die Streckgrenze hoher Einfluss auf die Verfestigung
  • 10.1.6 Was versteht man unter der Brucheinschnürung Z Verkleinerung der Bruchquerschnittes AB gegenüber dem Ausgangsquerschnitt A0
  • 10.1.3 Für Werkstoffe ohne ausgeprägte Streckgrenze gibt es einen Ersatzkennwert für die Streckgrenze, wie heißt er? Rp0,2 Werkstoffwiderstand gegenüber einer plastischen Verformung um 0,2%
  • 7.8.2 Wie erfolgt die Perlitbildung Keimbildung an einer Austenitkorngrenze(Fe3C-Keim). Im Bereich der Keime kommt es zu einer starke Abnahme des Kohlenstoffgehaltes -> entstehen a-Keime + Fe3C
  • 15.4.2 Wie setzt sich die bezeichnung von Al-Gusslegierungen nach DIN EN 1780-1 zusammen EN  AB für legiertes Al in Ma%           C für Gussstücke           M für Vorlegierung - 5 Ziffern zur bezeichung der chem. Zusammensetzung   z.B.: EN AM-92900
  • 7.8.13.5 Was versteht man unter der Wärmebehandlung Vergüten eine auf Härten und Anlassen bestehende mehrstufige Wärmebehandlung zur Erzeugung eines ferritisch-karbidischen Gefügezustandes,  
  • 8.1.4 Wie lässt sich die Metallelastizität atomar begründen Zwischen zwei Atomen herrschen anziehende und abstoßende Kräfte. bei r=r0 kompensieren sich diese. Die F,r-Kurve ist dort linear. Die Steigung dieser Kurve ist ein Maß für die elastische Steife eines Werkstoffes
  • 11.2.3 Welche Härteprüfverfahren gibt es? Brinell, Rockwell, Vickers, Ritzhärte, Rücksprunghärte (Shore)
  • 9.5.4 Wie lässt sich der Werkstoffwiderstand erhöhen durch Verfestigung
  • 12.2.1 Welche wichtigen Hochtemperatur Verformungsmechanismen gibt es? a) Verformung durch Versetzungskriechen: relativ hoher Nennspg; mittlerer Temp; kombiniertem Gleiten und Klettern von Stufenversetzungen zum Umgehen von Hindernissen; Geschw. wird bei niedrigen Temp durch Versetzungskerndiffussion, bei höheren Temp durch Volumendiffussion bestimmt b) Verformung durch Diffussionskriechen: sehr kleiner Nennspg.; hohen Temp; gerichteter Materialfluss in Beanspruchungsrichtung, entgegengesetzter  Leerstellenfluss; Geschw. wird bei niedrigen Temp durch Korngrenzendiffussion, bei höheren Temp durch Volumendiffussion bestimmt
  • 5.2.2 Nennen sie die verschiedenen Typen von Gusseisen Unlegiertes Gusseisen: a)Gusseisen  mit Lammellengraphit b)Gusseisen mit Kugelgraphit c)Gusseisen mit Vemiculargraphit d)Tempergusseisen (schwarz/weiss) e)Meehanite-Gusseisen Legiertes Gusseisen: a)Sondergusseisen (aluminium-, chrom-, nickel-, siliziumlegiert) b)Austenitisches Gusseisen
  • 5.1.3 Geben sie die Gleichung der peritektischen, eutiktischen unf eutektoiden Reaktion an Peritektisch 1489°C: d-MK(krz) +S -> y-MK(kfz) Eutektisch 1147°C: S -> y-MK + Fe3C Eutektoid 723°C: y-MK -> a-MK(krz) + Fe3C
  • 9.5.7 Was besagt die Hall Petch Beziehung Mit zunehmender Korngröße d verringert sich der Werkstoffwiderstand ( bei Raumtemp.)
  • 8.1.3 Was besagt der Begriff "elastische Anisotropie" E und G metallischer Werkstoffe sind i.d.R. stark Richtungsabhängig ->Bez.: elastisch anisotrop
  • 7.8.10 Wie werden isotherme, wie kontinuierliche ZTU Schaubilder erstellt isotherme: Austenitisieren über A3, abkühlen auf TUmwandlung, halten bei TUmwandlung, Beobachten der Umwandlungsvorgänge   kontinuierlich: Austenitisieren über A3, Abkühlen auf vorgegebene Temp., t-Verlauf, beobachten der Gefügeentwicklung
  • 7.8.6 Was versteht man unter Martensit Martensit ist ein Härtungsgefüge, das auf Grund hoher Abkühlgeschw. entsteht Größte technische Bedeutung wegen Härte und Festigkeit
  • 7.8.14.1 Was versteht man unter Einsatzhärten Erzeugung harter Oberflächen bei stählen mit relativ wenig C-Gehalt (<0,2Ma%) 900°C Oberflächenbereich in kohlenstoffhaltiger Atmosphäre mit C angereichert
  • 13.3.2 Geben sie den qualitativ den Einfluss einer Zug- und Druckmittlespg. auf den Verlauf einer Wöhlerkurve für ein krz-Stahl an. Erläutern sie die Ursache des Verhaltens Zugmittelspg fördert die Rissausbreitung und wirkt somit Lebensdauerverkürzend Druckmittelspg. hemmt die Rissausbreitung und wirk somit Lebensdauerverlängernd
  • 9.5.2 Was versteht man unter dem Taylorfaktor Der Mittelwert des Orientierungsfaktors für verschieden orientierte Körner
  • 9.5.8 Was versteht man unter Dispersion Ausscheidungen, die je nach Größe von Gleichversetzungen beim Einwirken einer Schubspanung geschnitten oder umgangen werden
  • 7.8.13.3 Was versteht man unter der Wärmebehandlung Härten Einstellen eines Martensitischen Gefüges