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Fragen zur Klausur

Diese Lektion wurde von Graveyard erstellt.

Lektion lernen

  • Beispiele für Denken und Problemlösen • Eine logische Schlussfolgerung ziehen• Tagträumen• Vorrausdenken - Den nächsten Zug beim Schach auswählen• Wissen abrufen - Eine schwierige Klavierpassage „im Kopf durchgehen“• Reflektieren• ...
  • Wichtige Unterscheidungen bezüglich des Denkens (Graumann, ... • Vergegenwärtigung (Vergangenes, Zukünftiges, Mögliches)• Ordnungsleistung (Begriffsbildung und -gebrauch)• Innerlichkeit (Verhältnis Denken zu Handeln)• Selektivität• Entscheidungsleistung ...
  • Deduktives Schließen • lat. deducere = fortführen, ableiten• Aus dem Allgemeinen (gegebenen Aussagen)einen eindeutigen Schluss (den Einzelfall, dasBesondere) ableiten. A) Alle Menschen sind sterblich. (Prämisse) B) ...
  • Theorie: Mentale Modelle (Johnson-Laird, 1983) Annahmen ... • Aus den Prämissen wird ein mentales Modellkonstruiert; hieraus können schonSchlussfolgerungen abgeleitet werden.• Zur Überprüfung der fraglichen Schlussfolgerungwird versucht, alternative mentale ...
  • Denkfehler in der Theorie der „Mentale Modelle“ ... Entstehung von Fehlern wird begünstigt wenn:• Konstruktion mehrerer Modelle notwendig.• Nicht genug Zeit, um Inkonsistenzen zwischenModellen zu entdecken.• Es versäumt wird, notwendige Alternativmodellezu ...
  • Induktives Schließen Induktives Schließen• (lat. inductio = hinführen)• Aus mehreren Einzelbeobachtungen (demBesonderen) auf eine allgemeineGesetzmäßigkeit (das Allgemeine) schließen. • Beobachtungen in der Stichprobe ...
  • Problem.... Wie entsteht es? Beispiele für Probleme ... „Ein Problem entsteht dann, wenn ein Lebewesen einZiel hat und nicht weiß, wie es dieses Ziel erreichen soll." Beispiele für Probleme:• Rätsel, Puzzles, „Denksportaufgaben“• Schach• Rechenaufgaben ...
  • Unterschied Problem und Aufgabe? Der Unterschied zwischen Aufgabe und Problem ist der, dass bei der Aufgabe die Methode zum lösen, bereits bekannt ist und beim Problem nicht.
  • Einfaches Problem - Definition • Vorhandensein eines gegebenen Ausgangszustands• Vorhandensein eines angestrebten Zielzustand• Operatoren (Mittel), die vom Ausgangs- zum Zielzustand führen sollen Die zu verwendenden Mittel (Operatoren) ...
  • Arten von Barrieren nach Dörner (1976) • Interpolations-Barriere:Eindeutiges Ziel und bekannte Mittel. Z.B. Telefonnummer suchen• Synthese-Barriere:Eindeutiges Ziel, aber unbekannte Mittel. Z.B. Arbeitslosigkeit senken• Dialektische ...
  • Wie geschieht Problemlösen? • Problemlösen geschieht durch gedankliche Umstrukturierung der Problemsituation.• Umstrukturierung führt zu plötzlicher Einsicht, verbunden mit einem „Aha“-Erleben.
  • Köhlers denkpsychologischen Versuche Affe - Box - Bananen 1. Vorbereitungsphase (erste Versuche)2. Inkubationsphase (stilles Betrachten)3. Illuminationsphase (plötzliche Einsicht)4. Verifikationsphase (Realisierung der Lösung) Problemlöse-Verhalten ...
  • Reproduktionsprobleme Funktionale Gebundenheit (Duncker, 1935) Kerze, Reißnägel, Streichhölzer. Wie kann man damitdie Kerze an der Wand befestigen?- Gewohnter Gebrauch von Objekten verhindert ihre Verwendung in anderer ...
  • Representational Change Theory (Ohlsson, 1992) Repräsentationsart des Problems, ist ein Abrufschlüssel (retrieval cue), um relevantes Wissen aus dem Langzeitgedächtnis abzurufen. Blockierung tritt ein, wenn Abrufschlüssel nicht zur Aktivierung ...
  • Analoger Transfer • Problemstrukturen von einem bereits bekanntem Bereich/Problem, können zur Lösung eines Problems in neuen Bereichen genutzt werden.• Das erfordert zwei Schritte:1. Erinnern des bekannten Problems.2. ...
  • LOHHAUSEN-Studie (Dörner et al., 1983) Vorschlag von Dietrich Dörner (Bamberg): Verwendung computersimulierter Szenarien alsneuartiges Reizmaterial für denkpsychologische Forschung. Weil klassisches Problem lösen zu einfach und wenig realitätsnah ...
  • 5 Merkmale Komplexer Probleme laut Dörner 1. Variablenzahl 2. Varibalenvernetzung 3. Transparenz 4. Eigendynamik 5. Polytelie
  • Prozess des Problemlösens 1. Problemidentifikation 2. Sytuationsanalyse 3. Plangeration 4. Planausführung 5. Evaluation. 6. Lernen
  • Primärfehler beim Umgang mit komplexen Systemen 1. Überwertigkeit des aktuellen Motivs2. Denken in Kausalketten statt in Kausalnetzen3. mangelnde Berücksichtigung zeitlicher Abläufe,4. Schwierigkeiten bei exponentiellen Entwicklungsverläufen
  • Probleme bei der Gedächtniserforschung im Kindesalter ... Ist schwierig bei Kindern wegen derer sprachlich und motorisch begrenzten Fähigkeiten. Und daher, weil ihnen eine Unterscheidung bewusster und undbewusster Erinnerungen schwer fällt. Das implizierte ...
  • Implizites Gedächtnis bei Kindern (DeCasper & Fifer, ... Geringe Gedächtnisleistung nach der Geburt? 3-Tage alten Babys wurde die Stimme der Mutter und einer fremden Person dargeboten. Ergbnis war, dass die Babys bei der Stimme der Mutter stärker saugten. ...
  • Deklaratives (explizites) Gedächtnis bei Kindern • Fähigkeiten des deklarativen Gedächtnisses entwickeln sich später als die des impliziten Gedächtnisses• Ursprüngliche Annahme, dass Säuglinge über kein deklaratives Gedächtnis verfügen ...
  • Mobile – konjugiertes Verstärkungsparadigma (Rovee-Collier, ... • Leitlinie: Gedächtnis der Kinder durch interessante Objekte oder Tätigkeiten anregen. D.h. ein farbenfrohes Mobile, dass über dem Kinderbett hängt, wird durch ein Band am Fuß des Babys befestigt.  ...
  • Autobiographisches Abspeichern von Informationen durch ... • Interviews an 10 Kindern im durchschnittlichen Alter von 33 Monate und ihren Eltern über kürzlich und weiter zurückliegende Ereignisse- Kinder konnten bei beiden Ereignistypen über 50% der Fragen ...
  • Frühkindliche Amnesie Unter drei kann sich an fast nichts erinnert werden. Erwachsene können sich oft an nichts autobigraphisches erinnern, bevor sie 5 waren. - Bevorschung frühkindlicher Amnesie ist schwierig, da sowas ...
  • Sozialkulturelle Theorie (Fivush, Gray & Fromhoff, ... Museums Studie von Nelson (1989)• Bei freien und interaktiven Mutter-Kind Gesprächen über einen Museumsbesuch, erinnerten Kinder später an mehr. • Elaboration bietet Kindern die Möglichkeit eigene ...
  • Ansatz des kognitiven Selbst (Howe & Courage, 1997) ... • Autobiografische Erinnerung bedürfen einer Vorstellung des Selbst. Im Alter von zwei Jahren entwickelt sich das Selbst• Visuelle Selbsterkennung: Erkennen des eigenen Spiegelbildes bildet Grundlage ...
  • Gründe für Suggestibilität jüngerer Kinder Kooperatives Sozialverhalten (social compliance)• Anlehnen an Autoritätsfiguren• Starke Reaktion auf sozialen Druck• Mangelnde soziale Unterstützung, um für eigene Sichtweisen einzutreten Kognitive ...
  • Verbesserung der Genauigkeit von Kinderaussagen • Reduktion sozialen Kooperationsverhaltens (social compliance)• Vermeiden leitender Fragen (Garven, Wood & Malpass, 2000)• Bedingungen des Enkodierkontexts wiederherstellen• Beste Erinnerung ...
  • Altersbedingte Veränderungen des Gedächtnisses • Langsameres Denken.• Nachlassende Aufmerksamkeit• Nutzen weniger Erinnerungsstrategien wie Visualisierung oder Kategorisierung.• Assoziationsvermögen schwieriger• Abnahme von Seh- und Hörfähigkeit ...
  • Alzheimerdemenz und Warnzeichen der Alzheimerdemenz ... Tritt häufiger im hohen Alter auf. 10% der Menschen über 65 erkranken an Demenz, 50% von diesen an seniller Demenz. Diagnostiziert wird es Anhand von Beeinträchtigung von Gedächtnisleistungen und ...
  • Entwicklung des Gedächtnis bei Alzheimer Demenz Beeinträchtigung des episodischen GedächtnissesDefizite im:• Abruf• Erkennen• Verbale Stimuli• Visuelle Stimuli• Alltagsgedächtnis• Recency-Effekt bleibt erhalten (vgl. amnestisches Syndrom). ...
  • Training (Alzheimer) (Spector et al., 2000) Realitäts Orientierungs Training (ROT)- Hilft Patienten sich in Ort und Zeit orientieren zu können Erinnerungstherapie• Sammeln von Fotos und anderen Erinnerungsstücke aus dem bisherigen Leben Hilft ...
  • Vergessenskurve nach Ebbinghaus Je häufiger Lernen wiederholt wird (Übung), desto wahrscheinlicher ist es Informationen später zu erinnern. Verteiltes lernen kann sich besser behalten werden, als massiertes Lernen. 
  • Langzeitgedächtnis Wird in das deklarative und non-deklerative Gedächtnis unterteilt. Das deklarative Gedächtnis seinerseits kann nochmals unterteilt werden, und zwar in das semantische Gedächtnis, das Wissen und allgemeine ...
  • Experimentalanordnungen zum Lernen - Intentionales ... Experimentalanordnungen zur Überprüfung der Leistung des Langzeitgedächtnisses.1. Intentionales Lernen• VPN weiß, dass Lerninhalte später abgefragt werden• Instruktionsbeispiel: „Bitte prägen ...
  • Rahmentheorie der Verarbeitungstiefe Eine höhere Bedeutung der Information, erleichtert die Verankerung im Gedächtnis. Desto tiefer die Verarbeitung, desto besser die Erinnerung daran. Operationalisierung von „Tiefe“ über Enkodierungsaufgabe• ...
  • Elaboration Wenn eine präzise Elaboration oder eine eigene Elaboration vorhanden ist, so können sich Informationen besser behalten werden.  Eine eigene Elaboration ist wenn du deinen eigenen Bezug zu einer Aussage ...
  • Zirkularitätsproblem Zirkularitätsproblem sagt man, da noch kein befriedigendes Maß für Verarbeitungstiefe gefunden wurde.• In der Regel fehlt (außer einer „augenscheinvaliden“ Rangreihung) ein unabhängiges Kriterium ...
  • Transfer-appropriate-processing Transfer-Appropriate Processing  ist ein Begriff der besagt, das Erinnerungen am einfachsten und effizientesten gespeichert und abgerufen werden können, wenn der Prozess der Verarbeitung der Gleiche ...
  • Konsolidierung Konsolidierung, Einprägung, Überführung neuer Erfahrungen ins Gedächtnis, Festigung von Gedächtnisinhalten. Damit Erinnerungen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übergehen, ist eine ...
  • Konsolidierung in der Human-Gedächtnispsychologie ... Schlaf wirkt konsolidierend• Tiefschlaf fördert Konsolidierung von bewusst zu erinnernden Inhalten (deklaratives Gedächtnis)• REM-Schlaf („Traumschlaf“) fördert Konsolidierung von prozeduralem ...
  • Spacing-Effekte „Spacing“-Effekte: Zeitabstand zwischen Erst- und Zweitlernen beim Wiederholen des Lernstoffes bedingt Leistung.  Um es mal vereinfacht zu sagen... Wenn du die optimale Verteilung deiner Studienzeit ...
  • Primacy und Recency Effekt Beim Primacy Effekt behält man sich die am Anfang gezeigten Informationen besser und beim Recency Effekt, merkt man sich die zuletzt gezeigten Informationen besser.
  • „Schlüssel-abhängiges“ Vergessen (Tulving & ... • Bedeutung der Ergebnisse für Vergessen (im Sinne von „das, was ich zum Zeitpunkt 1 noch erinnern konnte, ist beim Zeitpunkt 2 nicht mehr abrufbar“)• Kontextuelle Abrufschlüssel sind zum Zeitpunkt ...
  • Autobiographisches Gedächtnis Das autobiografische Gedächtnis beinhaltet besondere Ereignisse• Fakten über uns selbst (Selbstbezogene Informationen). Ziele, Pläne, Emotionen, gesehene Filme, etc.• Charakteristische Eigenschaft ...
  • Methoden zur Erfassung des autobiografischen Gedächtnisses ... 1. Tagebuchaufzeichnungen und die spätere Erinnerung daran 2. Abfrage von Erinnerungen anhand von Schlüsselwörtern (Zum Beispiel: Erzählen sie mir ein Ereignis mit Pferden)
  • Probleme bei Tagebuchstudien • Objektive Information über tatsächliches Geschehen nur selten verfügbar• Tagebuchstudien erlauben Abgleich von Erinnerungen mit Tagebucheinträge...                             - ...
  • Wie gut können autobiografische Ereignisse erinnert ... Je häufiger ein Ereignis ins Gedächtnis gerufen wurde, desto besser die Erinnerung daran.
  • Zusammenfassung aus verschiedenen Untersuchungen über ... 1. Viele autobiographischen Erinnerungen sind in Hinblick auf den allgemeinen Ablauf korrekt2. Fehler entstehen häufig beim Abruf detaillierter Informationen: Verschiedenste Verzerrungenz.B.: durch Erwartungen, ...