Intervention (Subject) / Basiskompetenzen der Intervention (Lesson)

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  • 2 Richtungen: Individuumsbezogene und störungsbezogene Psychotherapie 4 Aspekte Phänomenorientierung (oder pschotherapeutische Orientierung) Allgemeine Therapieplanung Individuelle Therapieplanung Therapiedurchführung
  • Das diagnostische Gespräch: Problembezogene Informationssammlung Problematische Situation genau beschreiben lassen: z.B. Was passiertwährenddessen und was ist dem problematischen Verhalten vorausgegangen? Verhalten, Gedanken und Gefühle am Beispiel eines typischen Tages- oder Wochenablaufs beschreiben lassen (evtl. Selbstbeobachtung anregen falls nicht vorhanden) Motive, die in Zusammenhang mit dem problematischen Verhalten wie auch der Beratungssituation stehen, beschreiben lassen. Problemgenese: Lineale Fragen („Die 5 Ws“) Copingstrategien und Selbstkontrollversuche: Was haben Sie bisher gegen das Problem unternommen? Welche Erfolge hatten Sie? Was hat den Erfolg verhindert? Beziehungsanalyse (soziale, kulturelle und physikalische Umwelten)
  • Psychosoziale Anmanese Aktuelle psychische Symptome und andere körperliche Beschwerden Krankheitsentwicklung (Zeitachse - life chart) Einflussfaktoren und Bedingungen Lebenssituation Familienanamnese/ Biographie (Zeitachse - life chart) Persönlichkeit Subjektives Krankheitskonzept
  • 10 Verhaltenskompetenzen 1. Transparenz2. Struktur3. Konkretisieren, Präzisieren und Spezifizieren4. Hilfe zur Selbsthilfe: geleitetes Entdecken5. Soziale Verstärkung und Lob6. Zusammenfassen und Rückmelden7. Stringenz und Konsequenz: Vorhersagbarkeit des therapeutischen Verhaltens8. Konflikte besprechen9. Kompromisse suchen u. herausarbeiten10. Lieber Interaktionen abbrechen, anstatt es zur Eskalation kommen zu lassen
  • Systemimmanente Gesprächsführung Th. nimmt die (dysfunktionale) Denklogik des Pat. auf („Es wird sich nie etwas ändern“) und denkt die (irrationalen) Befürchtungen weiter/zu Ende → induziert Perspektivenwechsel auf Pat.-Seite, der dann argumentativ die Veränderungsposition einnimmt