Intervention (Subject) / Klausurfragen (Lesson)

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Klausurfragen

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  • Was gehört zu den Techniken des Motivational Interviewing? Empathie (Einfühlungsvermögen) Entwicklung der Einsicht in Diskrepanzen, keine Beweisführung oder vorwurfsvolle Konfrontationen Umgang mit Widerstand Glaube an die eigenen Fähigkeiten (Selbstwirksamkeit)
  • Paartherapie: Veränderungsorientiertes Vorgehen/Intervention Veränderungsorientierte Paartherapie zielt darauf ab, beide Partner und den Umgang miteinander zu verändern Falsch: Akzeptanzstrategien, Freundschaft und emotionsfokussierte Strategien Ergänzung: Reziprozitätstechniken Kommunikationstraining Problemlösetraining kognitive Strategien
  • Paartherapie nach Schindler et al umfasst… Förderung der positiven Reziprozität Kommunikationstraining Training in Problemlösefertigkeiten Modifikation kognitiver Haltungen Abbau von Eskalationen Bereicherung der Sexualität
  • Wissenschaftliche Leitlinien Behandlungsplanung (Merkmale von Wissenschaftlichkeit von Interventionsmethoden) Nachweis der Wirksamkeit unter Berücksichtigung von Nebeneffekten und Kosten Methode darf nicht auf Erkenntnissen beruhen, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar sind Vernetzung der Handlungsregeln mit psychologischen Gesetzen Ethische Legitimation der Therapieziele, für die eine Methode Erfolg verspricht Ethische Vertretbarkeit der Methode
  • Welche Strategien ist sinnvoll gegen kognitiven Abbau kognitive & körperliche Aktivitäten weiterführen der sozialen Kontakte Stressreduktion & -bewältigung angemessene Ernährung (inklusive Einnahme von Vitamin C und E) Behandlung kardiovaskulärer Risikofaktoren
  • Was ist selektive Optimierung? Richtig: wenige Aspekte häufig üben Ergänzung: Modell der selektiven Optimierung mit Kompensation (SOK-Modell, Baltes & Carstensen, 1996) → Psychologische Anpassungsprozesse werden durch drei Komponenten erreicht: Selektion = reduzieren die Auswahl an Zielverhalten Optimierung = übe es durch regelmäßiges Tun Kompensation = finde einen anderen Weg
  • Was sind Veränderungen im Alter? Veränderungen des Körpers: physiologische Veränderungen betreffen mehr oder weniger alle Organsysteme, z.B. mehr die Sinnes- und Bewegungsorgane, etwas weniger die Atmungs- und Verdauungsorgane. Funktionelle Konsequenzen: Einbußen in basalen Aktivitäten des täglichen Lebens (Activities of Daily Living, ADLs) und den instrumentellen ADLs (IADLs). Zu den ADLs gehören u.a. Körperpflege, Treppensteigen, Spazierengehen, Anziehen, WC-Benutzung und Essen. Zu den IADLs zählen u.a. Telefonieren, Einkaufen, Kochen, Haushaltsführung, Wäsche, Verkehrsmittel benutzen, Medikamente einnehmen und Geldgeschäfte tätigen. Psychische Konsequenzen körperlicher Krankheiten im Alter: Psychische Faktoren wie Angst, Depression und ein abhängiger Persönlichkeitsstil können dazu beitragen, dass sich ein Patient beeinträchtigter verhält als er eigentlich ist. Veränderungen des Denkens und der Gedächtnisfunktionen: altersbedingter kognitiver Abbau, Mild Cognitive Impairment (MCI), Demenzen wie Alzheimer-Demenz oder Vaskuläre-Demenz. Veränderungen der Emotion, Motivation und sozialen Beziehungen: Alternde Menschen können in diesen Bereichen Ressourcen erwerben, wie z.B. eine positive Affektbilanz, Stabilität der Kontroll- und Kompetenzüberzeugungen, kompetentere Selbstregulation und Zunahme an sozialer Verantwortung sowie Vergebungsbereitschaft. Soziale Beziehungen werden zwar weniger, aber diese steigen in ihrer emotionalen Bedeutung. Depressionen: subsyndromale Formen der Depression sind bei älteren Menschen wesentlich häufiger.  
  • Was ist Allegiance? Ergänzung: (allegiance = Treuepflicht, Gehorsam, Loyalität) Unter „Allegiance-Effekt“ versteht man, dass Wissenschaftler, die an ihre (Psychotherapie-)methode glauben, infolge ihrer Modelltreue und ihrer Überzeugtheit in einer Studie das Ergebnis erhalten, das in ihr Konzept passt.
  • Wann ATP – Assertiveness-Training-Programm? Ablehnungsangst beim Äußern eigener Bedürfnisse Ablehnungsangst bei der Abgrenzung gegenüber ungerechtfertigten Forderungen anderer Personen; Kritik- & Fehlschlagangst Kontaktangst
  • Welche Bausteine umfasst die Depressionstherapie nach Hautzinger? zentrale Probleme erkennen, benennen; Aufbau therapeutischer Beziehung, Akzeptanz Vermittlung therapeutisches Modell; Struktur und Elemente der Therapie Aktivitätsaufbau; Tagesstruktur Bearbeiten kognitiver Muster und dysfunktionaler Informationsverarbeitungen Verbesserung der sozialen, interaktiven, problemlösenden Kompetenzen Vorbereitung auf Krisen, Beibehaltung des Gelernten, Rückfallverhinderung
  • S3-Leitlinie Depression Schweregrad Depression Aufklärung/Psychoedukation Partizipative Entscheidung Psychotherapie/Pharmakotherapie Klinische Wirksamkeitsprüfung nach 3-4 Wochen
  • Was sind empirisch fundierte Verfahren für Depression? Strong research support: Behavior Therapy/ Behavioral Activation (Verhaltenstherapie) Cognitive Therapy (Kognitive Therapie) Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) Interpersonal Therapy (IPT) Problem-Solving Therapy Self-Management/ Self-Control Therapy Modest Research support: Acceptance and Commitment Therapy (ACT) Behavioral Couple Therapy Emotion-Focused Therapy (Process-Experimental) Reminiscence/ Life Review Therapy Self-System Therapy Short-Term Psychodynamic Therapy
  • Phasenmodell Psychotherapie Howard Remoralisierung (Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens) Remediation (Symptomverbesserung) Rehabilitation (dauerhafte Verhaltensänderung)
  • Grundbedürfnisse Grawe Bindungsbedürfnis Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung Selbstwertschutz Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung
  • 12-Monats-Prävalenz für psychische Störung 31%
  • Wozu dienen Konfrontationsverfahren bei Angst/Phobie? Habituation kognitive Veränderungen Abbau von Vermeidungsverhalten Etablierung alternativer Verhaltensweisen
  • In welcher Therapie gibt es Manuale? störungsspezifische Therapien
  • Was ist Achtsamkeit? absichtsvolles und nicht wertendes Fokussieren der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Ausgenblick (Bezug zum „Hier und Jetzt“, absichtsvolles Herbeiführen, nicht wertende Haltung)
  • ABC-Modell (Ellis) Activating event (Aktivierendes Ereignis) Belief (Überzeugung) Consequence (Reaktion) Disputation (Disput – Infragestellung der irrationalen Überzeugung) Effect (Effekt – kognitive Umstrukturierung)
  • ABC (Mc Grath) Einteilung der Stressoren am Arbeitsplatz nach der Quelle ihres Ursprungs A: Physikalisch-technologische Umwelt des Arbeitsplatzes (z.B. extreme Hitze, Kälte, Lärm) B: Soziale Umgebung (z.B. Konflikte am Arbeitsplatz, Privatsphäre wird nicht gewahrt, Mobbing) C: Aus der Person selbst (ist der Fall, wenn eine Person sehr bewertungsängstlich, perfektionistissche ider misstrauisch ist)
  • Was ist Klärung? Allgemeiner Wirkfaktor in der Psychotherapie (weitere: Ressourcenaktivierung, Problemaktualisierung, Problembewältigung) Im Rahmen der Klärungsperspektive soll dem Patienten geholfen werden, sich über Bewertungen von belastenden Wahrnehmungen und Erfahrungen klar zu werden, diese zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Im Zuge dieses Prozesses kann der Patient zu relevanten Einsichten gelangen, eigene Motive hinterfragen und klären und damit schließlich zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung gelangen.
  • Begründer Kognitive Verhaltenstherapie Aaron T. Beck, Albert Ellis(basierend auf Bandura) Falsch: Eysenck, Shapiro, Wolpe, Skinner, Hull (Pioniere VT)
  • Was ist bei der Patient-Therapeuten-Beziehung seitens des Therapeuten zu beachten? positive Beziehung und positives Klima in Therapie fördern Empathie Offenheit Verständnis Akzeptanz transportieren Gezieltes Verstärken Strukturieren Zusammenfassen und Rückmelden Konkretisieren und Spezifizieren, Sokratischer Dialog
  • „Reiter des Apokalypse“ nach Gottman Beschwerden/Kritik Verachtung Abwehr Verschließen oder Mauern (Abblocken)
  • Welche Interventionen werden vornehmlich bei Kindern im Adoleszenzalter (12 Jahre und älter) angewendet? kognitive Umstrukturierung
  • Was ist kein Bestandteil des PCM-Modells? Handlung, Pläne, Feedback, Biographische Anamnese Richtig: Handlung Falsch: Pläne; Feedback; Biographische Anamnese
  • Welche Intervention hat Auswirkungen auf neuroendokrinologische Korrelate? kognitiv-behaviorales Stressmanagement
  • Welches ist kein Bestandteil des Programms des Trainings zum Aushalten von Emotionen? Richtig: Die eigene Belastbarkeit soll durch Konfrontation mit negativen Emotionen gesteigert werden. Falsch: Akzeptanz als Ziel setzen Ziel durch Begründung stärken Gefühle als Verbündete sehen Eigene Belastbarkeit bewusst machen Vergänglichkeit von Gefühlen bewusst machen
  • In welcher Therapie Aktualisierungstendenzen? Humanistische Therapie
  • Allgemeine Strategien der positiven therapeutischen Beziehung Aktives Zuhören Paraphrasieren Gefühle verbalisieren Validieren
  • Grundhaltung der Klientenzentrierten Psychotherapie (Rogers) Echtheit Empathie Bedingungslose positive Beachtung
  • Ansätze der Suchttherapie Psychologische Behandlung Sozialtherapeutische Behandlung Medikamentöse Behandlung Prävention des Erstkonsums Prävention der Progression nach Probierkonsum Harm reduction (Pillentesten, Substitution [Methadon]) Entzugsbehandlung/Entgiftung Motivationsbehandlung Abhängigskeitsbehandlung Rückfalbehandlung Verhaltenstherapeutische Strategien (empirische Evidenz für Wirksamkeit) Systemische Therapie bei jugendlichen Drogenabhängigen (gute empirische Evidenz)
  • S3 Leitlinie Depression Schweregrad der Depression Psychoedukation (Aufklärung) -> Partizipation des Patienten Partizipative Entscheidung des Patienten (Patient muss klare Zustimmung für die Behandlung geben: Pharmakologisch & Psychotherapeutisch) nach 3-4 Woche muss eine Besserung beobachtbar sein je nach Wirksamkeit würde man dann zu einer Therapieanpaassung oder-ergänzung kommen → das Ansprechen des Patienten auf die Behandlung (also eine Verbesserung) ist keine Behandlungsempfehlung (→ adaptive Therapie)
  • Grundsätze der Suchttherapie Motivationsbehandlung Entzugsbehandlung Abhängigkeitsbehanldung Rückfallbehandlung
  • strong research: Depression Behavior Therapy/Behavioral Activation (VT) Cognitive Therapy (KVT) Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) Interpersonal Therapy (IPT) Problem-Solving Therapy (Problemlösetherapie) Self-Management/Self-Control Therapy (Selbst-Management Therapie)
  • modest research: Depression Acceptance and Commitment Therapy (ACT) Behavioral Couple Therapy Emotion-Focused Therapy (Process-Experiential) (Prozess-erlebnisorientierte Psychotherapie) Reminiscence/Life Review Therapy Self-System Therapy Short-Term Psychodynamic Therapy
  • 2 Phasen des Motivational Interviewing Auf- und Ausbau  von Veränderungsmotivation Veränderungsziele und -wege gemeinsam erarbeiten