Intervention (Subject) / Kapitel 4 (Lesson)

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Basisinterventionen

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  • Kompetenzen, die Grundlegend sind für alle Formen von Diagnostik und Psychotherapie psychischer Störungen Wissen über psychische Störungen, Diagnostik & Interventionsverfahren Interpersonale Kompetenzenc(Aufbau einer positiven und hilfreichen therapeutischen Beziehung für das Fördern von Motivation beim Patienten) Prozedurale Fertigkeiten zur Durchführung von Interventionen & Wissen über Wirkfaktoren (Kompetenzen des Therapeuten in der praktischen Durchführung von spezifischen diagnostischen Verfahren [ z.B. Fertigkeiten zur Durchführung von diagnostischen Interviews] oder von Interventionstechniken [z.B. Konfrontation bei Angststörungen oder Problemlösetraining bei Depression])
  • Struktur des Erstgesprächs Begrüßung Therapieanlass Störungsanalyse und Vorbehandlungen Biographie Erwartungen Abschluss
  • wesentliche Elemente eines Erstgespräches Aufnahme einer therapeutischen Beziehung Vermittlung von Kompetenz und Glaubwürdigkeit als Behandler Motivation zur weiteren Zusammenarbeit Erfassung der Problembeschreibung und Zielen des Klienten Therapieanlass und Therapiemotivation erste diagnostische Einschätzung Organisatorisches (Kosten(übernahme), Frequenz und Setting der Sitzungen)
  • allgemeine Strategien zur Förderung einer positiven therapeutischen Beziehung Aktives Zuhören (auf verbale und non-verbale Äußerungen konzentrieren) "Das kann ich gut verstehen." "Das finde ich sehr verständlich." Paraphrasieren (Umschreibendes Wiederholen) Gefühle verbalisieren (wichtigste Emotionen aus den Mitteilungen herauslesen und spiegeln) Validieren (Explizite Äußerungen, dass Gefühle nachvollzogen werden können; "Das finde ich sehr verständlich." "So wäre es mir auch ergangen.")
  • Allgemeine Strategien der Gesprächsführung Gezieltes Verstärken (gezieltes Loben (verbal und nonverbal (z.B. lächeln) Achtung: Zuwendung kann ungewollt ungünstiges Verhalten aufrechterhalten und verstärken.) Zusammenfassen und Rückmelden (im Vergleich zum Paraphrasieren: KURZ und PRÄGNANT) Strukturieren (Gespräch, einzelne Sitzungen sowie gesamten Therapieplan) Konkretisieren und Spezifizieren (wirkt der Tendenz zur Generalisierung von Erfahrungen, z.B. bei PTBS "Alle Menschen sind gefährlich.") sokratischer Dialog
  • sokratischer Dialog (Was ist das und was ist das Ziel?) Therapeut gibt keine Lösungen vor, sondern ruft beim Klienten gezielt einen Zustand der inneren Verwirrung hervor, damit er seine eigenen Lösungen finden und Änderungen umsetzen kann. Der Therapeut stellt hierzu kurze, konkrete, einfache und offene Fragen. Ziele: die Definition, Überprüfung und Veränderung von problematisschen Kognitionen
  • sokratischer Dialog: Hinterfragen von dysfunktionalen Überzeugungen (6 Schritte) Definition des Problems im Sinn einer belastende Überzeugung des Klienten. Klären, welche Konsequenzen die belastende Überzeugng des Klienten hat. Evidenzen für das Zutreffen der Überzeugung des Klienten finden. Evidenzen gegen das Zutreffen der Überzeugungen des Klienten finden. Pro und Contra abwägen Neue Bewerungen oder Haltungen finden.
  • Individuelle Fallkonzeptualisierung Prozess der Zusammenarbeit, um: Probleme des Patienten zu beschreiben und zu erklären nach geeigneten Interventionen zu suchen gemeinsam die Wirksamkeit überprüfen Ziel: Verlauf so gestalten, dass Probleme des Klienten zu reduziert werden können
  • Was beinhaltet die Fallkonzeptualisierung als zentralen Bezugspunkt? des Veränderungsprozesses? Die Ableitung eines hpothetischen Erklärungsmodells, das die Entstehung und Aufrechterhaltung des Problems erklären könnte.