Biologische Psychologie (Subject) / (1) 2 Bausteine des Nervensystems (Lesson)
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(1) 2 Bausteine des Nervensystems
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- Was sind Efferenzen? Informationsübertragung aus dem ZNS in die Peripherie
- was sind motorische Efferenzen? Efferenzen zu den Skelettmuskeln
- was sind vegetative Efferenzen? alle übrigen Efferenzen welche nicht zur Skelettmuskulatur führen
- Welche Efferenzen gibt es? motorische und vegetative
- was gibt es für Afferenzen? viszerale, somatische und senorische insgesamt sensible Afferenzen
- Wie werden die Begriffe afferent und efferent genutzt? afferent = hinführend zuefferenz = wegführend von
- Was ist ein Zytoskelett? ein gerüstartiges Maschenwerk, welches die Neurone durchzieht.
- Was ist der Hauptanteil des Zytoskelett? Mikrotubuli - das sind Röhren mit etwa 25 mm Aussendurchmesser
- Was ist ein axonaler Transport? Lebenswichtige Substanzen, wie zum bsp in der Zelle synthesierte Eiweisse, werden aktiv, unter Energieaufwand, entlang den Mikrotubuli im Axon verschoben.Träger Vesikel und Organellen
- Hautnerven somatische Afferenzen - von den sensoren der Haut vegative Afferenzen zu den Blutgefässen, Schweissdrüsen und Hauthaaren
- Muskelnerven motorische Efferenzen zur Skelettmuskulatursomatische Afferenzen Sensoren der Muskelnvegetative Efferenzen zu Blutgefässen
- Gelenknerven somatische Afferenzen von Sensoren der Gelenke vegetative Efferenzen zu den Blutgefässen der Gelenke und Gelenkkapseln
- Wie ist ein Neuron aufgebaut und welche Formen und Verbindungen gibt es? Jedes Neuron hat am Zellkörper viele baumartige Dendriten, an denen Informationen von anderen Neuronen empfangen und über einen langen Fortsatz (Axon) erneut an weitere Neuronen weitergeleitet werden. funktionell wichtigste selbständige Grundeinheiten des zentralen und peripheren Nervensystems (S. 23 Birbaumer und Schmidt), die aus Nervenzellkörper (Soma) und deren Fortsätzen (Axon und Dendrit) besteht (S. 814 Glossar Birbaumer und Schmidt). Durch ihre Fortsätze unterscheiden sich die Neurone von den anderen Zellen im Körper. Die Neuronen sind durch Synapsen mit anderen Nerven-, Muskel- oder Drüsenzellen verbunden (S. 24 Birbaumer und Schmidt) und lassen sich je nach Ausbildung der Dendriten in multipolare (Bsp. Schaltneuronen, Purkinje- Zellen, Pyramidenzellen), pseudounipolare und unipolare Nervenzellen unterteilen. (S.24 Birbaumer und Schmidt) Die Weiterleitung von Signalen erfolgt durch Aktionspotenziale. Ist ein Neuron nur mit anderen Neuronen verbunden und nicht mit Sinneszellen oder Muskelzellen spricht man von Interneuronen.
- Neuron funktionell wichtigste selbständige Grundeinheiten des zentralen und peripheren Nervensystems (S. 23 Birbaumer und Schmidt). Nervenzellkörper (Soma) und deren Fortsätzen (Axon und Dendrit) besteht (S. 814 Glossar Birbaumer und Schmidt). Durch ihre Fortsätze unterscheiden sich die Neurone von den anderen Zellen im Körper. Die Neuronen sind durch Synapsen mit anderen Nerven-, Muskel- oder Drüsenzellen verbunden (S. 24 Birbaumer und Schmidt) je nach Ausbildung der Dendriten in multipolare Pyramidenzellen, pseudounipolare und unipolare Nervenzellen unterteilen. (S.24 Birbaumer und Schmidt) Die Weiterleitung von Signalen erfolgt durch Aktionspotenziale. Ist ein Neuron nur mit anderen Neuronen verbunden und nicht mit Sinneszellen oder Muskelzellen spricht man von Interneuronen.
- Axon verbindet die Nervenzellen mit anderen Zellen (S.23 Birbaumer und Schmidt). Das Axon ist ein Zellfortsatz eines Neurons, in dem sich Signale in der Regel vom Soma in Richtung Zielzelle fortpflanzen. Die Verzweigungen der Axone werden Kollaterale genannt. (S.23 Birbaumer und Schmidt). Der Axonhügel ist der Bereich eines Neurons, in dem ein Axon mit dem Zellkörper verbunden ist. Im Axonhügel befindet sich meist die Triggerzone, in der bei Eintreffen eines genügend großen Generatorpotenzials ein Aktionspotential ausgelöst wird, das sich dann durch das Axon zur Axonterminale fortpflanzt. Unter der Axonterminale versteht man das distale Ende eines Axons, an dem Transmitter in den synaptischen Spalt ausgeschüttet werden.
- Axonhügel Der Axonhügel ist der Bereich eines Neurons, in dem ein Axon mit dem Zellkörper verbunden ist. Im Axonhügel befindet sich meist die Triggerzone, in der bei Eintreffen eines genügend großen Generatorpotenzials ein Aktionspotential ausgelöst wird, das sich dann durch das Axon zur Axonterminale fortpflanzt.
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- Axonterminale Unter der Axonterminale versteht man das distale Ende eines Axons, an dem Transmitter in den synaptischen Spalt ausgeschüttet werden.
- Dendrit hier enden meist die Axone anderer Neurone. (S.23 Birbaumer und Schmidt). Er ist ein meist baumartig verzweigter Nervenfortsatz, der über seine Synapsen Nervenimpulse aufnimmt und an den Nervenzellkörper (Soma) weiterleitet. (S.809 Birbaumer und Schmidt)
- Soma hier enden ebenfalls Axone. (S.23 Birbaumer und Schmidt). Er ist der zentrale Teil des Neurons, in dem sich der Kern und viele Organellen befinden.
- Synapse ist die Verbindungsstelle einer axonalen Endigung mit einer anderen Nervenzelle-, Muskelzelle- oder Drüsenzelle (S.23 Birbaumer und Schmidt). An einer Synapse werden Signale von Zelle zu Zelle übertragen. Jede Synapse besteht aus drei Teilen: 1. Der Axonterminale der präsynaptischen Zelle 2. Den synaptischen Spalt 3. Der postsynaptischen Membran der Empfängerzelle. Die Informationen bzw. Signale werden von präsynaptisch nach postsynaptisch übertragen. (ausführlicher in Kapitel 4 des Birbaumer und Schmidt). Es gibt chemische und elektrische Synapsen.
- Jede Synapse besteht aus drei Teilen: 1. Der Axonterminale der präsynaptischen Zelle 2. Den synaptischen Spalt 3. Der postsynaptischen Membran der Empfängerzelle.
- Gliazellen dienen als Stütze, Isolierung, sowie der Nährstoffversorgung der Neurone und nehmen an Erregungsprozessen modulierend teil. (S.24 - S.26 Birbaumer und Schmidt). Gliazellen kommen im peripheren Nervensystem sowie im zentralen Nervensystem vor. Die Gliazellen des zentralen Nervensystems sind Oligodendrozyten/glia und Astroglia/zyten peripheren Nervensystems sind Schwann ́sche Zellen. Die Gliazellen haben zeitlebens die Fähigkeit zur Zellteilung und können so neuronale Zelldefekte ausfüllen und Glianarben bilden.
- Oligodendroglia: bilden im zentralen Nervensystem die Myelinscheiden. (S.24 Birbaumer und Schmidt). Eine Oligodendroglia kann mit ihren Ausläufern mehrere Axone umwickeln.
- Schwann-Zellen: bildet im peripheren Nervensystem die Myelinscheiden (S.26 Birbaumer und Schmidt). Eine Schwann ́sche Zelle kann nur ein Axon umwickeln.
- Astrozyten: sind an der Bildung der Blut-Hirn-Schranke beteiligt. (S.25 Birbaumer und Schmidt)
- Blut-Hirn-Schranke: ist eine Diffusionsbarriere die protektive Funktionen hat, an der Astrozyten beteiligt sind. (S.25 Birbaumer und Schmidt). Sie ist eine Barriere, die den freien Stoffaustausch zwischen dem Blut in den Hirnkapillaren und der zerebrospinalen Flüssigkeit verhindert und durch Tight Junctions zwischen den Endothelzellen der Hirnkapillaren aufrechterhalten wird. An der Blut- Hirnschranke sind Astrozyten beteiligt, da sie befähigt sind chemische und ionische Zusammensetzungen der Umgebung zu kontrollieren, induzieren sie die Funktion der Blut-Hirn- Schranke.
- Liquor cerebrospinalis: ist in den Ventrikeln enthalten und stimmt mit der extrazellulären Flüssigkeit überein. (S.25 Birbaumer und Schmidt)
- Markhaltige und marklose Nervenfasern: markhaltigen Nervenfasern sind von einer Myelinschicht umgeben – marklose nicht. Marklose Nervenfasern sind auch von Schwann-Zellen umgeben, (S.26 Birbaumer und Schmidt) allerdings nicht mehrfach umwickelt sondern nur halb oder einfach umwickelt. Es gibt doppelt so viele marklose wie markhaltige Nervenfasern. (S.27 Birbaumer und Schmidt)
- A-, B- und C- Fasern: markhaltige Nervenfasern werden je nach Durchmesser in A, B und C- Fasern unterteilt, wobei A-Fasern den größten Durchmesser haben und dem zu Folge deren Leitgeschwindigkeit im Vergleich zu B- und C- Fasern(oft Schmerzinformation (S.43)) am schnellsten ist. C- Fasern sind marklos und haben den geringsten Durchmesser und dadurch die geringste Leitgeschwindigkeit (S.27 Birbaumer und Schmidt). Je größer der Axonquerschnitt ist, desto geringer ist der Längswiderstand (Innenwiderstand). Dadurch erfolgt der elektrische Stromfluss von erregtem zu unerregtem Faserareal schneller bei Axonen mit größerem Durchmesser. (S.43 Birbaumer und Schmidt)
- Ranviersche Schnürringe: sind Lücken zwischen benachbarten Schwann-Zellen bzw. den Oligodendroglia, in denen der Kontakt zwischen der Axonmembran und der extrazellulären Flüssigkeit bestehen bleibt. Die Ranvierschen Schnürringe spielen eine wichtige Rolle für die schnelle Weiterleitung von Aktionspotentialen entlang eines Axons (S.26-27 Birbaumer und Schmidt).
- Retrograder und anterograder Transport: Das Cytoplasma der Axone enthält viele Fasern und Filamente, aber keine Ribosome und kein endoplasmatisches Reticulum. Deshalb werden alle Proteinmoleküle, die für das Axon nötig sind, im Soma synthetisiert. Durch den sogenannten axonalen Transport werden benötigte Stoffe aus dem Soma ins Axon bzw. in die Axonterminale transportiert, dabei wird das Material in Vesikeln eingeschlossen, die dann, mit Hilfe von Kinesin, die Mikrotubuli des Axons entlangwandern. Durch den anterograden Transport werden Stoffe (Zucker, Lipide ...) vom Soma zur Peripherie/Axonterminale transportiert. Der retrograde Transport dient dagegen der Rückführung von recyclebaren Endprodukten aus der Peripherie zum Soma. Die Mikrotubuli des Zytoskeletts sind die Förderbänder des orthograden und retrograden axonalen Transports. (S.26-28 Birbaumer und Schmidt).
- Nerven: in peripheren Nerven laufen viele Dutzende bis Zehntausende Nervenfasern (Axone). (S.26 Birbaumer und Schmidt)
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- Somatische Nerven: dienen der Innervation von Haut, Muskeln und Gelenken. (S.28, 29 und 31 Birbaumer und Schmidt).
- Viszerale/vegetative Nerven: nnervieren die Eingeweide (S.29 und 31 Birbaumer und Schmidt).
