Mensch Anatomie Physiologie (Fach) / Fallbeispiele Phase 2 Prüfung (Lektion)

Vorderseite Rechtsherzinsuffizienz
Rückseite 1. Definition 

Die Rechtsherzinsuffizienz ist eine Unterform bzw. ein Teilaspekt der Herzinsuffizienz, bei der eine nicht ausreichende Pumpleistung des rechten Ventrikels vorliegt.

2. Ursachen 

Eine Rechtsherzinsuffizienz kann isoliert, beispielsweise im Rahmen einer Lungenerkrankung mit pulmonaler Hypertonie (Cor pulmonale) oder Herzklappenfehlern (z.B. Pulmonalstenose) auftreten. Häufig ist die Rechtsherzinsuffizienz jedoch auch die Folge einer fortgeschrittenen Linksherzinsuffizienz (z.B. bei KHK, Myokardinfarkt, Endokarditis) mit Stauung der Lungenstrombahn.

3. Symptome 
  • Gestaute und erweiterte Halsvenen
  • Zyanose (Unter Zyanose versteht man die bläuliche Verfärbung der Haut oder Schleimhäute. Im übertragenen Sinn wird der Begriff auch verwendet, um generell eine Minderdurchblutung zu beschreiben.)
  • Ödeme an abhängigen Körperpartien (prätibial, Knöchel, präsakral beim Liegenden)
  • Aszites ( Als Aszites bezeichnet man eine pathologische Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle)
  • Hepatomegalie bei Stauung der Leber (portale Hypertension)
  • Splenomegalie, Als Splenomegalie wird eine Vergrößerung der Milz bezeichnet.
  • Stauungsgastritis (mit Inappetenz)
  • Stauungsnieren (mit Proteinurie)
  • Pleuraerguß
  • Nykturie Als Nykturie bezeichnet man das mehrmalige Wasserlassen während der Nacht.
  • erhöhter Sympathikotonus (Tachykardie, kalte Extremitäten)
  • Hypertrophie des Herzens

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