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Entwicklungspsychologie (Fach) / Pränatale Entwicklung_frühe Kindheit (Lektion)

Vorderseite Pränatales Lernen
Rückseite

•2-3 Tage alte Säuglinge erinnern sich an den sprachlichen Klang einer Geschichte, die von der Mutter während des 8. und 9. Schwangerschaftsmonats 2 mal täglich vorgelesen wurde

→ Saugpräferenzmethode (DeCasper und Spence, 1986): Zur Untersuchung von Wahrnehmungspräferenzen Neugeborener steckt man dem Kind einen speziell präparierten Schnuller in den Mund, über den zunächst die spontane Saugfrequenz erfaßt wird (Basisrate). Anschließend lernt das Kind, durch die Steigerung oder Reduzierung seiner Saugfrequenz bestimmte Reize “herbeizusaugen.” Aus seinem Saugverhalten kann man schließen, ob es zwei Reize unterscheiden kann, und wenn ja, welchen von beiden es bevorzugt.

•Neugeborene präferieren den Geruch des eigenen Fruchtwassers (Schaal et al., 1995)
Im letzten Schwangerschaftsdrittel sind also die Lernfähigkeit und das Gedächtnis so weit entwickelt, dass pränatale Erfahrungen über die Geburt hinweg und über längere Zeit bestehen bleiben

Wahrnehmungseindruck oder Erinnerung?
1.Wahrnehmungsreiz wird dargeboten (z.B. Ton)
2.Orientierungsreaktion des Fötus (z.B. Innehalten von Bewegung)
3.Wiederholte Reizdarbietung -> schwächere Reaktion des Fötus (Habituation)
4.Darbietung eines neues Reizes (z.B. neuer Ton) -> stärkere Reaktion des Fötus      (Dishabituation)
Ab der 32. SSW ist Erinnerungsfähigkeit feststellbar (bei Mädchen etwas früher) (s.a. experimentelle Säuglingsforschung)

Diese Karteikarte wurde von alina97 erstellt.